Überwältigende Resonanz beim Workshop

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Begrüßung durch Detlev Kaatz

Am vergangenen Dienstag, dem 30. August 2016, kamen rund 50 interessierte Cremlinger, darunter ca. 20 Kinder und Jugendliche,  zum Workshop in die Gaststätte „Bei Chris“!

Die Gemeinde Cremlingen und unser Verein hatten zu diesem wichtigen Termin eingeladen. Mit Hilfe des Planungsbüros DSGN-Concepts aus Münster sollte der Bedarf für einen „Bewegungspark“ und speziell die Wünsche und Ideen für einen Skatepark auf dem Grundstück am Holzweg erarbeitet werden.

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Vorstellung und Einleitung von Ingo und Filip (DSGN-Concepts)

Bevor es an die konkrete Planung geht, ist eine genaue Bedarfsermittlung sehr sinnvoll. Zwar wurden Kosten und Nutzen dieses Workshops teilweise von Skeptikern infrage gestellt, aber für uns steht es eindeutig außerfrage, dass ein solches Vorhaben bereits im Vorfeld gründlich durchdacht und der Bedarf genau abgefragt werden muss. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass das Projekt auch später von den Einwohnern angenommen wird.

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Ein Teil der aktiven Skater und BMXer (Gruppe 1) mit Filip Labovic

Der Workshop wurde von Ingo Naschold und Filip Labovic durchgeführt. Die beiden sind erfahrene Skateboarder und haben bereits zahlreiche Skateparks und andere urbane Bewegungsräume geplant und realisiert.

Nach einer kurzen Begrüßung von Gemeinde-Bürgermeister Detlev Kaatz und Cremlingens Ortsbürgermeister Jens Drake folgte die Einleitung und Vorstellung der beiden Workshop-Leiter. Doch es ging sehr schnell zum Thema: Die gesamte Runde wurde nach Sportarten und -Interessen gefragt, und es ergab sich ein sehr breites Spektrum von Fußball über Skateboard und BMX bis hin zu Fitness und Basketball.

Von den weniger sportlich aktiven Teilnehmern wurden Aspekte wie Sitzgelegenheiten und ein Unterstand ins Gespräch gebracht.

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Die große Runde im Saal (Gruppe 2) mit Ingo Naschold

Alle Teilnehmer wurden dann in zwei Workshop-Gruppen eingeteilt. Im Nebenraum versammelten sich die Skateboard-, BMX-, Stuntscooter- und Inliner-Fahrer. Eine große Gruppe mit zahlreichen Erwachsenen, aber auch diversen Kindern, blieb im Saal und erarbeiteten und diskutierten ihre Wünsche für das Bewegungsgelände.

Die beiden Moderatoren griffen Ideen und Wünsche in ihrer jeweiligen Gruppe auf, hielten diese schriftlich fest, fassten zusammen, fragten nach und inspirierten zu weiteren Vorschlägen. Die Kinder und Jugendlichen scheuten sich nicht, ihre eigenen Vorschläge einzubringen, denn sie wurden ernst genommen und angehört.

Für den Skatepark wurden konkrete Wünsche wie Jump-Box, Miniramp und Quarterpipe geäußert und lebhaft diskutiert. Da die verschiedenen Fahrzeuge unterschiedliche Fahreigenschaften haben, ist es gar nicht so einfach, die Anforderungen für alle Fahrer unter einen Hut zu bringen.

Von den älteren Teilnehmern im Saal wurde eine Boule-Anlage vorgeschlagen – dies stieß auf breite Zustimmung.

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Zusammenfassung der jeweiligen Gruppenergebnisse

Gegen Ende des Workshops versammelten sich alle wieder im Saal und die beiden Profis fassten die Ergebnisse beider Gruppen zusammen: Es stellten sich diverse Überschneidungen heraus.

Das konkrete Ergebnis des Workshops wird nun schriftlich von Ingo und Filip zusammengefasst und wir sind sehr gespannt auf erste Vorschläge, wie „unser“ Skatepark für Cremlingen aussehen könnte.

Uns ist bewusst, dass es kein Luxus-Skatepark wie in Wolfsburg werden wird, denn wir haben nunmal leider keinen großen Automobilbauer im Rücken. Aber wir sind überzeugt, dass auch preiswertere Lösungen für einen richtig genialen Platz für die Jugendlichen und Kinder in der Gemeinde machbar sind.

Denn wir haben Ideen, sind motiviert und kreativ – da wäre es doch gelacht, wenn sich damit nicht etwas brauchbares auf die Beine stellen lassen würde. Gerade das ist nun die Herausforderung: Mit vergleichsweise einfachen Mitteln gemeinsam etwas großartiges zu schaffen!

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Planer und Skater Ingo Naschold (links) im Gespräch mit Detlef Kaatz

Wir freuen uns schon darauf, wenn es bald richtig losgeht und wir auch selbst mit Hand anlegen können! Die Fördertöpfe werden bereits sondiert und Gelder beantragt.

Übrigens: Neue Unterstützer, Mitglieder und Förderer sind immer herzlich willkommen!

Und wer weiß, vielleicht fängt ja auch der eine oder andere „Bestager“ noch mit Skateboardfahren an und lässt sich im neuen Skatepark den „Kickflip“ beibringen? Wer`s noch nie versucht hat, kann nicht wirklich mitreden…

Vielen Dank an Herrn Kaatz, Herrn Drake und die Jungs von DSGN-Concepts!

P.S.: Danke auch fürs Kommen an den lieben Benni Dannel, die Braunschweiger Skateboard-Koryphäe, DJ und Skateboard-Trainer!

(Text & Fotos: Anette Pörtner)

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