Besichtigung von drei Braunschweiger Skateparks

Am 29. August machte sich Gemeinde-Bürgermeister Detlef Kaatz mit einer Entourage aus Gemeinde-Mitarbeitern und Ortsrats-Mitgliedern auf den Weg zu drei Skateparks in Braunschweig.

Zwei Mitarbeiter der Stadt Braunschweig erläuterten Vor- und Nachteile der einzelnen Anlagen. Diverse wichtige Fragen in Bezug auf Planung, Kosten, Förderung und Nutzung wurden diskutiert.

Besichtigt wurden die Skateparks in:

– Bienrode

– Wenden

– Westpark / Ringgleis

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Skatepark / Zwischenstand

Es ist mal wieder an der Zeit, Euch kurz über den aktuellen Planungs-Fortschritt zu informieren. Einige Kickflip-Mitglieder waren bei den letzten Cremlinger Ortsrats- und Gemeinderatssitzungen sowie auch beim Jugend- und Sportausschuss dabei.
Wie wir nun wissen, soll ein weiterer Kindergarten in Cremlingen gebaut werden, und zwar in Anbindung an das jüngst von der Gemeinde erworbene Grundstück am Holzweg. Dadurch verzögert sich nun leider die konkrete Planung für das Begegnungszentrum und natürlich auch für unseren Skatepark.

Da die Einrichtung von KiTa-Plätzen (aufgrund des gesetzlich verankerten Anspruchs auf einen Krippenplatz) Vorrang hat, müssen wir uns also weiterhin gedulden. Positiv ist, dass wir von allen Fraktionen unterstützt werden. Nun wird erst mal der Raumbedarf für das Begegnungszentrum geprüft und es soll die Möglichkeit einer Zentralküche (auch auf „unserem“ Grundstück) geprüft werden. Das alles hat leider Auswirkungen auf die Konkretisierung des Skateparks und sorgt für weitere Verzögerungen.

Es tut uns leid, Euch für den Moment nichts positiveres mitteilen zu können. Herr Kaatz hat uns immerhin schon die Zusage gegeben, dass es nicht nochmals sieben Jahre dauern wird. 😉

Nach dem Workshop im August 2016 legte die Firma DSGN-Concepts ein grobes Konzept vor, wie eine Anlage für alle (nach den Wünschen und Vorstellungen der Teilnehmer) aussehen könnte. Da die Kosten für diese Vorschläge wohl eindeutig jenseits der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde Cremlingen liegen, muss nach preisgünstigeren Lösungen Ausschau gehalten werden. Hier sind Kreativität und Ideenreichtum gefragt.

Wer dies liest und uns gerne unterstützen möchte, zögert bitte nicht, sich an KickFlip zu wenden (oder am besten Mitglied zu werden).

Hier könnt Ihr uns erreichen oder unsere Mitgliedserklärung herunterladen: https://kickflipev.wordpress.com/mitglied-werden

Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Überwältigende Resonanz beim Workshop

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Begrüßung durch Detlev Kaatz

Am vergangenen Dienstag, dem 30. August 2016, kamen rund 50 interessierte Cremlinger, darunter ca. 20 Kinder und Jugendliche,  zum Workshop in die Gaststätte „Bei Chris“!

Die Gemeinde Cremlingen und unser Verein hatten zu diesem wichtigen Termin eingeladen. Mit Hilfe des Planungsbüros DSGN-Concepts aus Münster sollte der Bedarf für einen „Bewegungspark“ und speziell die Wünsche und Ideen für einen Skatepark auf dem Grundstück am Holzweg erarbeitet werden.

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Vorstellung und Einleitung von Ingo und Filip (DSGN-Concepts)

Bevor es an die konkrete Planung geht, ist eine genaue Bedarfsermittlung sehr sinnvoll. Zwar wurden Kosten und Nutzen dieses Workshops teilweise von Skeptikern infrage gestellt, aber für uns steht es eindeutig außerfrage, dass ein solches Vorhaben bereits im Vorfeld gründlich durchdacht und der Bedarf genau abgefragt werden muss. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass das Projekt auch später von den Einwohnern angenommen wird.

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Ein Teil der aktiven Skater und BMXer (Gruppe 1) mit Filip Labovic

Der Workshop wurde von Ingo Naschold und Filip Labovic durchgeführt. Die beiden sind erfahrene Skateboarder und haben bereits zahlreiche Skateparks und andere urbane Bewegungsräume geplant und realisiert.

Nach einer kurzen Begrüßung von Gemeinde-Bürgermeister Detlev Kaatz und Cremlingens Ortsbürgermeister Jens Drake folgte die Einleitung und Vorstellung der beiden Workshop-Leiter. Doch es ging sehr schnell zum Thema: Die gesamte Runde wurde nach Sportarten und -Interessen gefragt, und es ergab sich ein sehr breites Spektrum von Fußball über Skateboard und BMX bis hin zu Fitness und Basketball.

Von den weniger sportlich aktiven Teilnehmern wurden Aspekte wie Sitzgelegenheiten und ein Unterstand ins Gespräch gebracht.

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Die große Runde im Saal (Gruppe 2) mit Ingo Naschold

Alle Teilnehmer wurden dann in zwei Workshop-Gruppen eingeteilt. Im Nebenraum versammelten sich die Skateboard-, BMX-, Stuntscooter- und Inliner-Fahrer. Eine große Gruppe mit zahlreichen Erwachsenen, aber auch diversen Kindern, blieb im Saal und erarbeiteten und diskutierten ihre Wünsche für das Bewegungsgelände.

Die beiden Moderatoren griffen Ideen und Wünsche in ihrer jeweiligen Gruppe auf, hielten diese schriftlich fest, fassten zusammen, fragten nach und inspirierten zu weiteren Vorschlägen. Die Kinder und Jugendlichen scheuten sich nicht, ihre eigenen Vorschläge einzubringen, denn sie wurden ernst genommen und angehört.

Für den Skatepark wurden konkrete Wünsche wie Jump-Box, Miniramp und Quarterpipe geäußert und lebhaft diskutiert. Da die verschiedenen Fahrzeuge unterschiedliche Fahreigenschaften haben, ist es gar nicht so einfach, die Anforderungen für alle Fahrer unter einen Hut zu bringen.

Von den älteren Teilnehmern im Saal wurde eine Boule-Anlage vorgeschlagen – dies stieß auf breite Zustimmung.

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Zusammenfassung der jeweiligen Gruppenergebnisse

Gegen Ende des Workshops versammelten sich alle wieder im Saal und die beiden Profis fassten die Ergebnisse beider Gruppen zusammen: Es stellten sich diverse Überschneidungen heraus.

Das konkrete Ergebnis des Workshops wird nun schriftlich von Ingo und Filip zusammengefasst und wir sind sehr gespannt auf erste Vorschläge, wie „unser“ Skatepark für Cremlingen aussehen könnte.

Uns ist bewusst, dass es kein Luxus-Skatepark wie in Wolfsburg werden wird, denn wir haben nunmal leider keinen großen Automobilbauer im Rücken. Aber wir sind überzeugt, dass auch preiswertere Lösungen für einen richtig genialen Platz für die Jugendlichen und Kinder in der Gemeinde machbar sind.

Denn wir haben Ideen, sind motiviert und kreativ – da wäre es doch gelacht, wenn sich damit nicht etwas brauchbares auf die Beine stellen lassen würde. Gerade das ist nun die Herausforderung: Mit vergleichsweise einfachen Mitteln gemeinsam etwas großartiges zu schaffen!

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Planer und Skater Ingo Naschold (links) im Gespräch mit Detlef Kaatz

Wir freuen uns schon darauf, wenn es bald richtig losgeht und wir auch selbst mit Hand anlegen können! Die Fördertöpfe werden bereits sondiert und Gelder beantragt.

Übrigens: Neue Unterstützer, Mitglieder und Förderer sind immer herzlich willkommen!

Und wer weiß, vielleicht fängt ja auch der eine oder andere „Bestager“ noch mit Skateboardfahren an und lässt sich im neuen Skatepark den „Kickflip“ beibringen? Wer`s noch nie versucht hat, kann nicht wirklich mitreden…

Vielen Dank an Herrn Kaatz, Herrn Drake und die Jungs von DSGN-Concepts!

P.S.: Danke auch fürs Kommen an den lieben Benni Dannel, die Braunschweiger Skateboard-Koryphäe, DJ und Skateboard-Trainer!

(Text & Fotos: Anette Pörtner)

Workshop am 30. August

Super, der Termin für den Planungs-Workshop steht fest! Kommt alle zahlreich und bringt Eure Ideen und Wünsche ein!

Termin: Dienstag, der 30.8.2016

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: „Bei Chris“, Cremlingen, Hauptstraße 17

Wichtiges Treffen mit dem Bürgermeister

Am vergangenen Montag den 23.5.2016  gab es ein wichtiges Treffen beim Bürgermeister Detlef Kaatz im Cremlinger Rathaus.
Mit dabei war kompetenter Besuch aus Münster: Ingo Naschold von DSGN-Konzepts bekräftigte den Sinn und Nutzen eines Skate- und Bewegungsparks für unsere Gemeinde.

Ganz konkret wurde es, als Herr Kaatz nach einem Angebot für einen Workshop fragte. Dieser könnte schon nach den Sommerferien stattfinden und den Bedarf für alle Beteiligten klarer eingrenzen.

Wir freuen uns sehr, dass es nun weiter voran geht und Planung und Bau des Skateparks in greifbare Nähe rücken.

Vielen Dank an Detlef Kaatz und Ingo Naschold!!!

Aktueller Stand / Fotos vom Picknick am Westbahnhof

Wir warten nach wie vor auf den Startschuss für den Bau der Cremlinger Skateanlage. Aus verlässlicher Quelle wissen wir, dass das Grundstück noch immer nicht von der Gemeinde gekauft worden ist! Und das, obwohl der Bau der Skaterbahn beschlossene Sache ist.

Wie die Braunschweiger Zeitung im Februar berichtete, wurde ein großes Grundstück in Cremlingen bereits zur Bebauung freigegeben. Die Erschließung soll 2016 erfolgen. Im Zuge dessen ist auch die Skateanlage eigentlich fest eingeplant.

Besonders hat uns im letzten Jahr jedoch geärgert, dass uns zunächst von einem Ortsratsmitglied die Mitteilung erreichte, dass das Grundstück nun gekauft worden sei, und dann wiederum stellte sich diese Nachricht doch als Finte heraus. Da hatten wir nicht gerade den Eindruck, besonders ernst genommen zu werden.

Wir vom KickFlip Cremlingen e.V. warten nun darauf, dass uns wie zugesagt das Grundstück zugewiesen wird, unter anderem auch damit entsprechende Fördergelder beantragt werden können! Aber es schleppt sich wie gehabt dahin und wir haben die Befürchtung, dass nun wiederum andere Projekte in der Gemeinde wichtiger sein könnten. Dabei waren wir so glücklich über die Entscheidung im Rat, dass die Skaterbahn gebaut werden soll.

Zur Erinnerung: Seit 2010 kämpfen wir für den Bau…

Der Sportverein (TuS Cremlingen) bekommt seinen (nicht unumstrittenen) Kunstrasen, den wir den Fußballfans auch von Herzen gönnen…
Wir könnten uns z.B. auch eine Kooperation mit dem TuS Cremlingen vorstellen, was Skateboard-, BMX- oder andere Funsportarten betrifft. Da würde es sich durchaus anbieten, den interessierten Kindern und Jugendlichen im Sportverein auch unseren Sport in entsprechenden Kursen durch professionelle Skateboarder näher zu bringen. Bisher scheint der TuS Cremlingen uns allerdings eher als Konkurrenz wahrgenommen zu haben. Wir hoffen auf Interesse, sobald es konkret wird und werden dann gerne Kontakt aufnehmen. Aber so weit muss es erst mal kommen…

Solange vergnügen sich unsere Kids auf den Skateanlagen der Stadt Braunschweig oder fahren nach WOB in den Allerpark. Nur zu dumm, dass sie dort nicht so einfach und schnell hinkommen können und immer auf den elterlichen Fahrdienst angewiesen sind. Andere kleine Gemeinden schaffen es doch auch, solch eine Anlage zu bauen (z.B. Lamme)!

Verbindet Euch gerne auch mit unserer facebook-Seite https://www.facebook.com/KickFlipeV
Wir freuen uns über jedes Like! 😉

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